Fabe 348 P gestorben

Mit großem Bedauern wurde gestern die Nachricht vom Tod des 24-jährigen Preferenthengstes Fabe 348 in der Friesenszene aufgenommen.

Fabe 348, geboren 1993 bei C.G. Dekker in den Niederlanden, war bis zuletzt ein Publikumsliebling auf der HK und bewies über lange Jahre seine prägende Vererbungskraft in der Zucht, vor allem hinsichtlich der Sporteigenschaften seiner Nachkommen. Der Sohn von Melle 311 aus der Sterstute Kee (Romke 234 x Ulrig 204) durchlief 1996 seine Hengsleistungsprüfung und wurde 2001 auf Abstammung gutgekört. Im Jahr 2000 erreichte er den Reservetitel auf der HK, 2012 wurde ihm das Sportprädikat in der Dressur verliehen. Seit 2014 trug der Ausnahmevererber zu Ehren seiner Zuchtleistungen das Preferent-Prädikat und war somit einer von wenigen Hengsten, denen diese Ehre noch zu Lebzeiten zu Teil wurde.

Besonders bemerkenswert ist dies auch, als Fabe 348 P in seiner langen Zuchtkarriere niemals zu den meistgefragten Deckhengsten zählte, sondern zeitlebens eher im Mittelfeld der von den Züchtern begünstigten Vererber zu finden war.

Die Qualität seiner Nachkommen aber spricht für sich – beinahe 42% Sterstuten, 5 Modeltöchter, 4 Stammbuchsöhne und bislang 54 Nachkommen, die das Sportprädikat erreichen konnten.

Seine noch aktiv in der Zucht eingesetzten Söhne Sape 381, Jorn 430 und Alke 468 sollen das Vermächtnis des großen Fabe 348 P weitertragen und sein wertvolles Blut für den KFPS-Friesen bewahren.


Richard Blach /friesenpanoramablog.wordpress.com

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